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Neue Räumlichkeiten auf 600 Quadratmetern

Ulm weiht Skills Labs für Zahnmedizin ein

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Zahnmedizin
Acht hochmoderne Techniker- und 14 Simulationsarbeitsplätze in zwei Skills Labs, sechs Labore, zwei Seminarräume und drei zusätzliche Behandlungsräume: Das sind die neuen Lehrräumlichkeiten der Ulmer Zahnmedizin.

Zahnmedizinstudierende lernen nun unter besten Bedingungen in hochmodernen Laboren, Arbeitsplätzen und Behandlungsräumen an der Universität Ulm. Die Räumlichkeiten werden von allen vier Zahnkliniken der Ulmer Universitätsmedizin seit dem Beginn des Wintersemesters 2025/26 genutzt. Am vergangenen Freitag wurden die neuen den neuen Skills Labs im vierten und fünften Stock im Gebäudekreuz N24 offiziell eröffnet. 

Auch das Abstützen am Patienten muss gelernt werden

Der Umbau war der Uni zufolge aufgrund der neuen Approbationsordnung für Zahnärztinnen und Zahnärzte nötig geworden, die seit 2021 gilt und mehr klinische Praxis und fächerübergreifendes Arbeiten vorsieht. Zusätzlich bestand dringender Handlungsbedarf, um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten und alle Plätze digital auszustatten, berichtete Prof. Bernd Lapatki, Ärztlicher Direktor der Klinik für Kieferorthopädie und Orthodontie und Studiendekan der Zahnmedizin, bei der Eröffnung.

Die praktischen Kurse in den Skills Labs ergänzen die zahnmedizinischen Lehrveranstaltungen. Die Grundlagen zu Lokalanästhesie, Schnitt- und Nahttechniken, Zahnentfernung sowie zu Materialien und Instrumentenkunde werden an Modellköpfen vermittelt, erläuterte Dr. Franziska Sachs, Oberärztin in der Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie.

Die Zahnis lernen künftig mit intraoralen Kameras vom Scan des Mundraums bis zum 3-D-Druck von Kiefermodellen. Je zwei Studierende üben die Behandlungssituation gemeinsam an einem Simulationsarbeitsplatz. Dazu gehören nicht nur Eingriffe wie die operative Zahnentfernung, sondern auch das ergonomische Arbeiten und das korrekte Abstützen am Patienten. Jeweils zwei Dozenten und eine zahnmedizinische Fachkraft betreuen die Studierenden. 

600 Quadratmeter auf zwei Stockwerken

Auf 600 Quadratmetern, verteilt auf zwei Stockwerke, ist nun Platz für Lehre und Forschung. „Wir haben vollständig entkernt, die Fassade partiell erneuert, Schadstoffe beseitigt und Labortechnik integriert“, berichtete Frank Tuschla, Abteilungsleiter Technik bei Vermögen und Bau Amt Ulm.

Den Umbau haben das Bauamt Baden-Württemberg und die Universität Ulm in drei Jahren von der Planung bis zur Fertigstellung gestemmt – im laufenden Lehrbetrieb, erzählt Tuschla. Die Baukosten beliefen sich auf 1,5 Millionen Euro, dazu kamen 3,5 Millionen Euro für die Technik. Insgesamt kostete der Umbau 7,62 Millionen Euro. 

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