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Bericht des Statistischen Bundesamts

Zahl der Azubis in der Pflege erreicht neuen Höchststand

sth
Praxis
2025 stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann um acht Prozent. Damit arbeiten in dem Beruf mehr Azubis als je zuvor seit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung.

Rund 64.300 Auszubildende schlossen nach einer vorläufigen Auswertung des Statistischen Bundesamts im Jahr 2025 einen neuen Ausbildungsvertrag zur Pflegefachfrau/Pflegefachmann ab – 4.900 mehr als im Jahr zuvor.

Mit einer Gesamtzahl von derzeit rund 158.000 befanden sich laut der Bundesbehörde so viele Personen in einer Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann wie noch nie seit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz im Jahr 2020.

Rund 800 Menschen nahmen im Jahr 2025 ein Pflegestudium auf. 77 Prozent davon waren Frauen, 22 Prozent Männer.

Deutliches Plus bei männlichen Pflege-Azubis

Weiter heißt es: „Von den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wurden rund 71 Prozent von Frauen und 29 Prozent von Männern geschlossen.“ Die Zahl der Männer in Pflegeausbildung habe somit von 16.200 im Jahr 2024 auf 18.500 im Jahr 2025 mit einem Plus von 15 Prozent deutlich stärker zugenommen als die der Frauen (+6 Prozent).

In der Ausbildung zur Pflegefachperson wurden die bis dahin getrennten Ausbildungen in den Berufen Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in sowie Altenpfleger/-in zum Berufsbild der Pflegefachperson zusammengeführt. Die Ausbildung wird seit 2020 angeboten und dauert in Vollzeit drei Jahre. Seit 2024 besteht zudem die Möglichkeit eines Pflegestudiums an Hochschulen.

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