Zahndurchbruch enger mit Körpergewicht assoziiert
Für die Untersuchung werteten Wissenschaftler zweier indischer Institute die Daten von 12.650 Schulkindern und Jugendlichen im Alter zwischen fünf und 18 Jahren aus. Bei den Probanden war jeweils klinisch erfasst, welche bleibenden Zähne bereits im Gebiss durchgebrochen waren.
Diese Befunde stellten die Forschenden im Anschluss der Körpergröße und dem Körpergewicht gegenüber. Ziel der Studie war, den Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Durchbruchs der bleibenden Zähne und Größe und Gewicht bei Kindern und Jugendlichen zu ermitteln.
Leichtere Kinder wiesen früheren Durchbruch auf
Die Auswertung der Studiendaten zeigt, dass beide Messgrößen mit dem Zeitpunkt des Zahndurchbruchs in Zusammenhang stehen. Das Körpergewicht wies dabei allerdings eine stärkere Assoziation auf. Kinder mit einem höheren Körpergewicht hatten durchschnittlich einen späteren Durchbruch ihrer bleibenden Zähne als jene mit geringerem Gewicht. Diesen Zusammenhang konnten die Wissenschaftler konsistent über alle untersuchten Altersgruppen hinweg feststellen.
Die Studie wurde im American Journal of Human Biology veröffentlicht. Es handelt sich um eine Querschnittsuntersuchung und keine Verlaufsstudie. Daher sind keine Aussagen zu individuellen Entwicklungsverläufen abzuleiten. Die beobachteten Assoziationen zwischen dem Gewicht, der Größe und dem Zeitpunkt des Zahndurchbruchs der bleibenden Zähne stellen noch keine Kausalität dar. Weiter wurden in der Analyse Einflussfaktoren wie Ernährung, sozioökonomische Bedingungen und hormonelle Aspekte außen vor gelassen.
Vandana, S. et al: „Growth Patterns and Permanent Tooth Eruption in 5–18-Year-Old School Children of Chennai, India: A Correlational Analysis”, in American Journal of Human Biology, first published: 21 December 2025, https://doi.org/10.1002/ajhb.70185






