ZFA-Ausbildung liegt bei Frauen auf Platz drei
Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) für 2025 hervor. Demnach entschieden sich im vergangenen Jahr 13.400 Auszubildende für eine Ausbildung zur ZFA. Damit entfielen acht Prozent der Ausbildungsverträge auf die ZFA-Ausbildung.
An der Spitze der beliebtesten Ausbildungsberufe bei Frauen lag die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) mit 16.100 Neuverträgen. Jeder zehnte neue duale Ausbildungsvertrag einer Frau entfiel laut Destatis 2025 auf die MFA-Ausbildung. An zweiter Stelle folgte die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement mit 14.900 Neuverträgen. Die Reihenfolge der drei häufigsten Ausbildungsberufe blieb bei Frauen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr unverändert.
Bei Frauen ohne deutschen Pass ist die ZFA-Ausbildung Spitzenreiter
Besonders häufig wählten Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit im vergangenen Jahr medizinische Ausbildungsberufe. Fast jede vierte Frau ohne deutsche Staatsangehörigkeit (23 Prozent), die 2025 eine duale Ausbildung begann, entschied sich laut Destatis für die Ausbildung zur ZFA. Weitere elf Prozent wählten die MFA-Ausbildung.
Bei Männern gehörten die Ausbildungen zur ZFA und zur MFA dagegen nicht zu den 50 häufigsten Ausbildungsberufen. Bei ihnen lag laut Destatis die Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit acht Prozent der Neuverträge auf Platz eins der häufigsten Ausbildungsberufe (22.300 Auszubildende). Auf Platz 2 folgte die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (fünf Prozent der Neuverträge, 13. 900 Auszubildende), auf Platz 3 die Ausbildung zum Elektroniker (fünf Prozent der Neuverträge, 13.800 Auszubildende).
Insgesamt begannen laut Statistischem Bundesamt im vergangenen Jahr 461.900 junge Menschen eine duale Berufsausbildung. Das waren 13.100 (2,8 Prozent) weniger als im Vorjahr. Bereits im Jahr 2024 war die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zu 2023 um ein Prozent gesunken.
Während die Zahl der deutschen Auszubildenden im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent oder 25.600 zurückging, stieg die der Auszubildenden ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 18 Prozent oder 12.400 Personen.





