USA

E-Zigaretten: Zahl der Toten steigt auf 60

Die Zahl Todesfälle nach dem Konsum von E-Zigaretten oder Vaping-Produkten ist in den USA auf 60 gestiegen, teilte die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) mit.

Wie die US-Behörde CDC meldet, begann der EVALI-Ausbruch im Juni 2019 erreichte im September 2019 seinen Höhepunkt. Die Zahl der Fälle gehe seither zurück, doch würden weiterhin neue Krankheits- und Todesfälle gemeldet. Adobe Stock_1STunningART

Bis zum 14. Januar 2020 meldeten alle 50 Bundesstaaten, der District of Columbia sowie die zwei US-Territorien Puerto Rico und die US-Jungferninseln außerdem 2.668 Erkrankte nach dem E-Zigarettenkonsum. Die Opfer kommen aus 27 Bundesstaaten. Weitere Todesfälle werden untersucht.

US-Studie zu E-Zigaretten

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Wie das CDC unter Bezugnahme auf zwei Berichte bestätigt, haben die meisten der EVALI-Patienten Tetrahydrocannabinol (THC) -haltige Produkten verwendet. So meldeten 82 Prozent der Patienten, dass sie THC-haltige E-Zigaretten- oder Vaping-Produkte gebrauchten, 57 Prozent verwendeten nikotinhaltige Produkte. 33 Prozent sagten, ausschließlich THC-haltige Produkte zu benutzen, und 14 Prozent gaben an, ausschließlich nikotinhaltige Produkte zu nehmen.

EVALI* versus Vaping

*„e-cigarette, or vaping, product use associated lung injury“

Von EVALI sind in erster Linie junge Erwachsene betroffen, die Erkrankung wird durch die Verwendung von THC-haltigen Produkten aus informellen Quellen ausgelöst und ist stark mit Vitamin E-Acetat verbunden.

Im Unterschied dazu trifft die Epidemie des jugendlichen E-Zigaretten- oder Vaping-Konsums hauptsächlich Teenager. Sie wird durch die Verwendung nikotinhaltiger Produkte ausgelöst, die größtenteils aus formalen Quellen stammen. Vaping wurde durch die Werbung gehypt und aufgrund verschiedener Geschmacksrichtungen attraktiv für Jugendliche. Hier handelt es sich um verfügbare patronenbasierte Produkte und leicht zu verschließende Geräte mit hohem Nikotingehalt.

Diese Ergebnisse stützen demnach frühere Daten, wonach THC-haltige E-Zigaretten- oder Vaping-Produkte und Vitamin-E-Acetat zwar eine wichtige Rolle beim EVALI-Ausbruch spielen, die Evidenz jedoch nicht ausreicht, um den Einfluss anderer bedenklicher Chemikalien auszuschließen.

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Diese Daten zeigen laut CDC auch, dass der EVALI-Ausbruch im Juni 2019 begann im September 2019 seinen Höhepunkt erreichte. Die Zahl der Fälle sei seitdem weiter zurückgegangen, doch würden weiterhin neue Krankheits- und Todesfälle gemeldet.

Aktuelle Empfehlungen von CDC und FDA* in den USA

*Food And Drug Administration

  • CDC und FDA empfehlen, keine THC-haltigen E-Zigaretten- oder Vaping-Produkte zu verwenden, insbesondere nicht aus informellen Quellen wie Freunden oder der Familie oder von Online-Händlern.
  • Vitamin E-Acetat sollte keinem E-Zigaretten- oder Dampfprodukt zugesetzt werden. Darüber hinaus sollten Personen keine anderen Substanzen zu Produkten hinzufügen, die nicht vom Hersteller beabsichtigt sind, einschließlich Produkte, die über Einzelhandelsgeschäfte gekauft wurden.
  • Erwachsene, die nikotinhaltige E-Zigaretten oder Vaping-Produkte als Alternative zu Zigaretten verwenden, sollten alle verfügbaren Informationen abwägen und die Verwendung von zugelassenen Medikamenten zur Raucherentwöhnung in Betracht ziehen.
  • E-Zigaretten oder Vaping-Produkte sollten niemals von Jugendlichen, jungen Erwachsenen oder schwangeren Frauen benutzt werden. Nichtraucher sollten die Finger von E-Zigaretten- oder Vaping-Produkten lassen.
  • Die Verwendung von THC wurde mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Auswirkungen in Verbindung gebracht, insbesondere bei längerer häufiger Anwendung. Die beste Möglichkeit, potenziell schädliche Auswirkungen zu vermeiden, besteht darin, keine THC-haltigen E-Zigaretten zu konsumieren.
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