Vorstoß von Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin

Wenker fordert Werbeverbot für E-Zigaretten

Nachdem es in den USA einen ersten Todesfall gab, der mit dem Konsum von E-Zigaretten assoziiert wird, hat Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Dr. med. Martina Wenker ein Werbeverbot gefordert.

Das romantisches Werbemotiv trügt - E-Zigaretten sind nach Ansicht von Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker ein Genuss mit nicht abschätzbaren Gesundheitsrisiken. realstock1 - AdobeStock

Martina Wenker fordert ein Werbeverbot für E-Zigaretten. Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin ver­bindet mit den Ge­räten ernst zu nehmende Ge­sundheits­risiken: "Die Aerosole aus den Tausenden erhältlichen Liquiden können schädliche Substanzen enthalten, deren toxikologische Werte im Falle einer Inhalation niemand kennt." Die E-Zigaretten daher als weniger schädlich zu bewerben, sei irreführend – vor allem im Hinblick auf Jugendliche und junge Erwachsene, argumentiert sie.

 

Der Umsatz mit E-Zigaretten ist in den vergangenen sieben Jahren von fünf auf 600 Millionen Euro gestiegen – allein in Deutschland. E-Zigaretten sind nicht nur ein Trend.

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Tatsächlich ist die Studienlage dünn, Arbeiten zu den Langzeiteffekten gibt es noch nicht. Doch die vereinzelten Studien die existieren, lassen nicht viel Gutes vermuten. So zeigte auch eine jüngst veröffentlichte Studie, dass bereits der Dampf einer einzigen E-Zigarette bei gesunden Probanden zu einer Funktionsstörung der Blutgefäße führen kann.

Zahl der Erkrankten in den USA steigt weiter

Nachdem es in den USA mehrere Dutzend Fälle einer ungeklärten Lungenkrankheit gegeben hat, die mit dem Konsum von E-Zigaretten assoziiert werden, verstarb Ende vergangener Woche der erste Patient. Alle Erkrankten hatten übereinstimmend angegeben, E-Zigaretten genutzt zu haben und klagten über dieselben Symptome: Husten, stechende Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit, Fieber, Übelkeit und Durchfall.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) berichtet mittlerweile von insgesamt 193 Verdachtsfällen in 22 Bundesstaaten. Vor wenigen Tagen waren es noch knapp 100 Betroffene. "Die CDC warnt vor den identifizierten und potenziellen Gefahren von E-Zigaretten, seit diese erstmals auf den Markt kamen", erklärt CDC-Direktor Robert R. Redfield. 

 

Quellen:

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