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Kassen im 1. Quartal mit 270 Millionen Euro im Minus

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Quartal des Jahres ein Minus von rund 270 Millionen Euro gemacht.

Einnahmen von rund 50,7 Milliarden Euro standen 51 Milliarden an Ausgaben gegenüber, wie Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die Differenz rühre von einer Beteiligung der Versicherten an den Finanzreserven der Kassen her.

"Finanzielle Spielräume der Kassen viel höher als gedacht"

Die Zahlung von Prämien schlug demnach mit 236 Millionen Euro zu Buche, freiwillige Leistungen etwa bei Reha oder künstliche Befruchtung mit 55 Millionen. "Die Zahlen zeigen, dass die finanziellen Spielräume der Kassen viel höher sind als vielfach behauptet wird", sagte Gröhe.