Umfrage

Zahnärzte-Umfrage: Ist das Gehalt okay?

Wie bewerten Arbeitgeber und angestellte Zahnärzte das Gehalt, das sie zahlen/ erhalten? Gibt es hier Unterschiede zwischen Stand und Land oder zwischen Männern und Frauen? Die Ergebnisse der Dentista-Gehaltsumfrage (II) liegen vor!

Wie zufrieden sind angestellte Zahnärzte mit ihrem Gehalt und umgekehrt: wie bewerten ihre Chefs ihr Verdienstkonzept? Schwierig? Nun, zumindest ist klar: Landleben macht froh. M_zm-tatoman-Matthias_Enter-blankstock-Fotolia

Lohn alleine macht nicht glücklich ...

Unter dem Aspekt "Zufriedenheit mit dem eigenen Einkommen" (Arbeitnehmer) beziehungsweise "Gehaltszahlung" (Arbeitgeber) wurde nicht nur die Höhe der Zahlung abgefragt, sondern auch das Geschlecht und der Praxisstandort (Metropole, Großstadt, Kleinstadt oder ländliche Region).

1. Arbeitnehmer

Junge Zahnärzte, die ihr Einkommen mit "sehr gut" benoteten (rund 13 Prozent), arbeiteten demnach am häufigsten in der Großstadt, am zweitbesten schnitt die ländliche Region ab. Der Anteil der weiblichen und männlichen Zahnärzte entsprach dabei ihrem Anteil an der Gesamtheit.

Mit der Note "gut" (rund 26 Prozent) bewerteten vor allem junge Zahnärzte in der Kleinstadt ihre Bezahlung - prozentual am wenigsten genannt wurde hier die ländliche Region. Auch hier verteilten sich Männer und Frauen wie in der Gesamtgruppe.

Prozentual etwas mehr Zahnärztinnen als Zahnärzte schätzten ihr Einkommen "befriedigend" ein (rund 30 Prozent), die meiste Zustimmung gab es hier von angestellten jungen Zahnärzten mit Job in einer Kleinstadt, gefolgt von der Metropole.

In der Notenkategorie "ausreichend" (19 Prozent) ballen sich deutlich mehr Frauen als ihr Prozentsatz an der Auswertung ausmacht, außerdem vor allem junge Zahnärzte aus der Kleinstadt, etwas seltener aus der Großstadt und am seltensten in ländlicher Region.

Noch seltener vergaben die jungen Zahnärzte die Note "mangelhaft" in ländlicher Region (12 Prozent insgesamt), mit Abstand findet sich hier am häufigsten der Arbeitsplatz Großstadt. Der Anteil der Männer und der Frauen entsprach hier in etwa der Gesamtverteilung.

Da die Großstadt aber auch bei der Note „sehr gut“ die Rangfolge anführt, wird deutlich, dass dies keineswegs generell ein schlechter Standort ist. Eine Praxislage fällt indes eindeutig positiv heraus: die ländliche Region. Sie liegt im Schnitt bei der Zufriedenheit mit dem Einkommen vorne - dicht gefolgt von der Metropole. Kleinstadt und Großstadt schnitten etwas schlechter ab.

Frauen versus Männer

Frauen sind häufiger unzufrieden mit ihrem Gehalt als Männer. Dies spiegelte sich aber nicht im angegebenen Einkommen wider: Die Note „sehr gut“ vergaben sie ebenso bei eher geringem Einkommen wie „mangelhaft“ bei eher hohem Verdienst. Dennoch spielt das Einkommen eine starke Rolle: Als „Ausbeutung“ (Freifeldangabe, ergänzend zur Benotung, hier Note „mangelhaft“) wurde quer über Regionen und Geschlecht besonders oft eine Zahlung „bis 2.500 Euro plus 20 Prozent ab 10.000 Euro Umsatz“ bezeichnet - nicht zuletzt mit dem Hinweis, die Aufgabenverteilung lasse einen solchen Umsatz in nicht ausreichendem Maße zu.

Es wurde oft kritisiert, dass Arbeitnehmern keine Einsicht in die Praxisumsatzstatistik gewährt werde. Auch mangelnde Zuschüsse zu Fortbildung beziehungsweise zu wenig arbeitsbefreite Zeit fanden sich unter den Kritikpunkten.

Unter denjenigen, die ihrem Verdienst die Note „sehr gut“ gaben (die Einkommensangaben wurden entsprechend modifiziert), fanden sich vergleichsweise viele Angestellte in Teilzeit - die Verteilung Männer/Frauen entsprach hier dem Anteil an der Gesamtzahl der Antwortenden. Auch mehr Urlaub/freie Tage fand sich bei der Note „sehr gut“ deutlich öfter.

Die Rolle der Extras

Während die Arbeitnehmer Zusatzleistungen ihres Arbeitgebers (Fortbildung, Kitaplatz, Fahrtgeld ...) vergleichsweise selten als Plus oder Minus bei ihrer Einkommenszufriedenheit nannten, war die entsprechende Liste der Arbeitgeber lang und erstaunlich vielfältig. Die Arbeitnehmer unter den Zahnärzten gaben vor allem Tankgutschein und Fahrtkostenzuschuss an, Weihnachtsgeld, Zuschuss zur Kinderbetreuung, mehr Urlaub - und, eher exotisch in der Gesamtliste: die Mitgliedsgebühr für das Fitness-Studio.

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