Corona-Krise

Haben wir nur einen Sicherstellungsauftrag zweiter Klasse?

Sehr geehrter Minister Spahn, mit Dankbarkeit und Überzeugung stelle ich mich jeden Tag auf den Balkon und klatsche (…) auch für all diejenigen, die keine Solidarität erfahren, die einfach vergessen werden.

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Offener Brief an das Bundesgesundheitsministerium und den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Sehr geehrter Minister Spahn, mit Dankbarkeit und Überzeugung stelle ich mich jeden Tag auf den Balkon und klatsche all denjenigen zu, die in diesen, für uns alle schwierigen Corona-Zeiten Hilfsbereitschaft zeigen, sich für unsere Mitmenschen einsetzen, ihrer Arbeit im Rahmen des Sicherstellungsauftrags nachgehen und Großartiges für unsere Gesellschaft leisten!

Ich klatsche aber auch inbrünstig für all diejenigen, die keine Solidarität erfahren, die einfach vergessen werden und die bewusst neben dem hochgepriesenen Rettungsschirm platziert werden. Dazu gehören auch meine wunderbaren Mitarbeiter, die sich trotz Sorge um ihre Familien, um sich selbst und um ihre Umgebung täglich bei mir in der Praxis einfinden, um Schmerzen zu lindern, Patienten nicht allein zu lassen und ihrer Versorgungsverpflichtung nachzukommen.

„Ich habe den Beruf der Zahnarzthelferin bewusst gewählt, ich bin mir der Hygienerisiken schon immer bewusst gewesen und unter Einhaltung unserer Hygiene- und Arbeitsschutzrichtlinien hatte ich bisher keine Bedenken. Ich liebe meine Praxis und unsere Patienten, aber was derzeit abgeht, macht mir große Angst. Und jetzt lässt uns die Politik auch noch im Corona-Regen stehen. Wie ungerecht und warum?“, fragte mich dieser Tage eine Mitarbeiterin. Seit Wochen bemühen wir uns um die Besorgung ausreichender Schutzkleidung mit wenig Erfolg, wir folgen den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und den Anweisungen unserer Standesorganisationen, den uns auferlegten Sicherungsauftrag ernst zu nehmen.

 


Alle Leserbriefe zum Thema COVID-19

Letzte Woche habe ich beim Gesundheitsamt Niedersachsen nachgefragt, ob es nicht sinnvoll wäre, die nicht-nötigen zahnärztlichen Behandlungen einzustellen. Es passt nicht zusammen, die Schulen zu schließen und die Praxen für nicht-ernsthaft-Erkrankte offen zu halten. Noch habe ich die versprochene Antwort nicht erhalten, aber ständig denke ich darüber nach – und ich persönlich habe den Eindruck, dass, gerade in Hinblick auf die exponentielle Verbreitung des Virus schnelles, nicht nur konsequentes, sondern auch rigoroses und durchdachtes Handeln von Nöten ist.

Haben wir aus den Erfahrungen der anderen Länder denn gar nichts gelernt? Ja, die Universitäten, Schulen, Kindergärten und Freizeitaktivitäten haben seit Montag (16. März) geschlossen – warum nicht mit sofortiger Wirkung nach dem Beschluss? Und warum haben die Gesundheitsämter (zumindest in Osterholz-Scharmbeck und Hannover) keine 24/7– Telefonhotline, sondern nur Bandansagen, die auf die Geschäftszeiten hinweisen?

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Allein die Lesebriefe sind immer interessant zu lesen. Da ist einerseits jemand, der frustriert ist, immer noch nicht als echtes Mitglied der Ärzteschaft angesehen zu werden, andererseits entdeckt jemand anders gerade erst die Belastung des Aerosols mit Keimen und weiß nicht, was man da so machen kann, um sich und die Mitarbeiter zu schützen.

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Sehr geehrter Herr Richter, in Ihrem Leitartikel, leider nicht auf der Titelseite, weisen Sie im Fließtext darauf hin, z. B. auf PZRs zu verzichten: Es fehlt der überfällige, dringende Hinweis, zum Schutz der Patienten, der Mitarbeiter und der ZA/ZÄ auch auf Zahnpräparationen (Sprühnebel im Behandlungsraum) für einen gewissen Zeitraum zu verzichten! 

Das gesundheitliche und das wirtschaftliche Risiko. Da angeblich sowieso 70 Prozent der Bevölkerung am Coronavirus erkranken werden, ist die Frage weniger ob, sondern lediglich, wann jemand erkrankt. Meine Mitarbeiterinnen treibt vor allem die Sorge vor der Kurzarbeit um. Die Partner habe häufig auch bereits Einbußen, Kredite können nicht mehr bedient werden. Empfehlungen zur Selbsteinschränkung kommen nur aus Quellen, die für die Konsequenzen nicht gerade stehen. 

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Ich bin angestellte Zahnärztin und jetzt auf Kurzarbeit. Habe mich umgehend beim Gesundheitsamt (Kreis Kleve) gemeldet, um mich dem völlig überlasteten übrigen Gesundheitswesen in der jetzt zwangsweise freien Zeit zur Verfügung zu stellen.

Ich bin z.B. gelernte Rettungssanitäterin, kann Blut abnehmen oder dergleichen. Ich bin mir auch nicht zu schade, eigenhändig den Desinfektionslappen zu schwingen oder in der Pflege eingesetzt zu werden. Bekomme aber die Antwort: "Wat sollen 'wer denn mit ner ZAHNärztin anfangen?!" (Zahnärztin so betont, als handle es sich um Hundekacke am Schuh).

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Aber wer uns dazu verpflichtet, muss auch dafür Sorge tragen, dass wir den Infektionsschutz auch einhalten können, und zwar so, wie man ihn von uns fordert! Das KZV-System muss dann aber auch dafür sorgen, dass wir uns selbst, unsere Familien, das Personal und nicht zuletzt die Patienten schützen können! 

"In meiner Praxis wird jährlich die Keimbelastung der wasserführenden Systeme der Dentaleinheiten überprüft. Ergebnis: Keimzahl in den Dentaleinheiten gleich NULL..."

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In dieser für uns alle außergewöhnlichen Zeit der SARS-CoV-2-Pandemie sollten wir unsere Kräfte bündeln, um diese Krise gemeinsam bewältigen zu können. Viele selbstständige Zahnärzte und Fachärzte führen Betriebe, welche aufgrund von fehlenden Mitteln (adäquate Schutzkleidung, Mundschutze, Desinfektionsmittel) und Abwesenheit der Patienten zur Eindämmung der Infektion wirtschaftlich kaum noch aufrechterhalten werden können. Zum einen besteht das hohe Infektionsrisiko für die MitarbeiterInnen – die Weitergabe des Virus, solange der Praxisbetrieb normal weiterlaufen soll, aber auch die medizinische und moralische Verpflichtung, den Patienten und Patientinnen zu helfen.

„Alle, die im Gesundheitswesen arbeiten, brauchen gerade jetzt unsere volle Unterstützung“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Aber bekommen sie diese auch? Leser Dipl.-Psych. Michael Heckeroth stellt diese Frage in einem offenen Brief an Spahn, der den zm auch als Leserbrief vorliegt – und versucht eine Beantwortung.

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Ich habe den Leserbrief von Kollegin Wenningkamp gelesen und ähnliche Erfahrungen gemacht. Ein erfahrener Zahnarzt soll nicht in der Lage sein, sich sinnvoll bei der Bewältigung der Corona-Krise einzubringen?

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Vernebelt das Aerosol die Sicht auf das RKI oder werden wir im Nebel stehen gelassen? So kann und müssen wir es doch wohl sehen! Das sonst mit erhobenem Zeigefinger agierende Institut schweigt. Wie kann es denn sein, dass beim „Coronatest“ in voller Schutzmontur gearbeitet werden muss, um ein Wattestäbchen in den Mund zu führen, und im Gegensatz dazu für uns keine Empfehlung zu hören ist, wie wir uns schützen können oder was überhaupt zu tun ist? Systemrelevanz oder Himmelfahrtskommando? Der einzige Berufsstand mit Nähe und Aerosol sind wir.

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Sehr geehrter Minister Spahn, mit Dankbarkeit und Überzeugung stelle ich mich jeden Tag auf den Balkon und klatsche all denjenigen zu, die in diesen, für uns alle schwierigen Corona-Zeiten Hilfsbereitschaft zeigen, sich für unsere Mitmenschen einsetzen, ihrer Arbeit im Rahmen des Sicherstellungsauftrags nachgehen und Großartiges für unsere Gesellschaft leisten!

Ich klatsche aber auch inbrünstig für all diejenigen, die keine Solidarität erfahren, die einfach vergessen werden und die bewusst neben dem hochgepriesenen Rettungsschirm platziert werden. Dazu gehören auch meine wunderbaren Mitarbeiter, die sich trotz Sorge um ihre Familien, um sich selbst und um ihre Umgebung täglich bei mir in der Praxis einfinden, um Schmerzen zu lindern, Patienten nicht allein zu lassen und ihrer Versorgungsverpflichtung nachzukommen.

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Wir stehen jeden Tag für unsere Patienten zur Verfügung und sind für Notfälle gerüstet. Wir verfolgen die Nachrichten und erleben eine Welle von Hilfsbereitschaft und auch die Politik wirft mit großen Worten um sich. Wir müssen zusammenhalten, Solidarität ist wichtig – offensichtlich aber nicht für alle! Am 23. März 2020 beschließt das Bundeskabinett die Entwürfe für Gesetzespakete zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie. Sie als Bundesgesundheitsminister erläutern vollmundig: „Gesundheitswesen stützen, damit es noch besser schützen kann“. Dabei werden alle systemrelevanten Gesundheitsbereiche aufgeführt – einzig die Zahnarztpraxen werden nicht erwähnt und schlichtweg ausgeschlossen (Link).

Das Coronavirus hält sich vor allem im Mund- und Rachenraum auf, es nimmt von dort aus seinen Lauf über die viel beschriebene Tröpfchenübertragung. Abstand halten ist für das zahnmedizinische Personal und die Behandler nicht umsetzbar. Jegliche Behandlung ist für beide Seiten – Patient wie Praxisangehörige – ein unkalkulierbares Risiko, welches nur durch aufwendige Maßnahmen minimiert wird. Ohne eine Debatte über die Wertigkeit der Fachrichtungen anzustoßen, sollte man rein sachlich feststellen, dass es medizinisches Personal in diversen Bereichen gibt, die nicht ansatzweise einem Patienten-Kontakt in dem Maße ausgesetzt sind, wie unsere Mitarbeiterinnen und wir Zahnärzte.

"Warum wird die Zahnmedizin (…) bewusst diskriminiert?"

Trotzdem werden aber alle anderen medizinischen Fachrichtungen durch den Rettungsschirm geschützt. Warum wird die Zahnmedizin hier so bewusst diskriminiert und ausgegrenzt, frage ich Sie nachdrücklich? Unsere zahnmedizinischen Mitarbeiter und zahnärztlichen Behandler sind einem ungleich höheren Risiko ausgesetzt: Bei den Behandlungen kommen Turbinen und Winkelstücke sowie Ultraschallgeräte zum Einsatz – und das mit einem Maximalabstand von circa 25 bis 40 cm. Wir arbeiten direkt am offenen Mund des Patienten.

Die entstehenden Aerosole ausgehend aus dem Mund des möglicherweise infizierten Patienten sind potenzielle Virenverteiler aus der direkten Nähe! Unsere zahnmedizinischen Assistentinnen und wir Zahnärzte gehören nachweislich zu der am höchsten gefährdeten Berufsgruppe! (Link) Zurecht und mit großem Verständnis werden daher aktuell nur notwendigste Behandlungen durchgeführt. Dies wird auch von unserer Standesorganisation und den Gesundheitsämtern empfohlen. Diese machen aktuell gar Praxisbegehungen und teilen Verwarnungen aus, sollten andere Behandlungen als Notfälle durchgeführt werden.

"In den Praxen brechen die Umsätze bis zu 100 Prozent ein"

Die Folge: Patienten sagen ihre Termine reihenweise ab und in den deutschen Zahnarztpraxen brechen die Umsätze bis zu 100 Prozent ein. Vor allem dann, wenn aufgrund nicht beziehbarer und mangelnder Schutzausrüstung die Praxen komplett schließen müssen. Dies ist besonders fatal, da eine Schließung im Grunde genommen rechtswidrig ist. Zahnarztpraxen gehören explizit zur systemrelevanten Berufsgruppe und eine Schließung kann nur von den Behörden angeordnet werden. Wir sind es gewohnt unter strengen Hygieneauflagen zu arbeiten und haben unsere Hilfe zur Schulung von Aushilfspersonal auch in Kliniken angeboten.

Wir stehen dem Gesundheitswesen mit Überzeugung zur Verfügung, wenn der Katastrophenfall ausgerufen wird und die Kompetenz unserer Mitarbeiter und von uns Zahnärzten gebraucht wird. Warum wird nun die am besten in der Hygiene ausgebildete Fachgruppe bestraft und warum werden wir anders bewertet als zum Beispiel Psychologen oder niedergelassene Ärzte, die völlig neutral betrachtet keinen so intensiven Kontakt zu den Patienten haben? Auch haben Zahnarztpraxen einen aufwendigen Betriebs-, Geräte- und Behandlungsstuhlaufwand, hohe Mieten, Personalkosten, Fix- und Materialkosten. Dagegen fallen die Einnahmen – wie bei anderen Unternehmen auch – derzeit nahezu komplett weg.

"Sollen all unsere Bemühungen ins Leere laufen?"

Warum wird nur uns zugemutet, unsere Mitarbeiter, trotz Kurzarbeit und Urlaubsabbau, möglicherweise entlassen zu müssen, da uns die ungleich höheren Kosten im Vergleich zu anderen niedergelassenen ärztlichen Kollegen die Liquidität entzieht? Etwas über 350.000 Mitarbeiter, Zahnarzthelfer- und Zahnarzthelferinnen, ZahntechnikerInnen und ZahnärztInnen sind in Deutschland betroffen – all diese werden von der Bundesregierung als „nachrangig“ relevant eingestuft. Selbst bei der Verteilung von Schutzausrüstungen werden wir nicht berücksichtigt. Seit Jahren kämpfen wir um Fachpersonal, wir bemühen uns um optimale Ausbildung, wir bezahlen übertariflich, sind mehr als engagiert in der Fort- und Weiterbildung und auch im Auftrag der sozialen Pflegeeinrichtungen unterwegs.

Nun sollen all diese Bemühungen ins Leere laufen? Das leidenschaftliche Engagement unserer Angestellten wird durch die Ignoranz Ihres Ministeriums sowie der Bundesregierung vor den Kopf gestoßen. Die Zukunft nach Corona bzw. die kommenden Zeiten mit Corona werden eine andere sein. Noch weniger motivierte Mitarbeiter werden wir zur Verfügung haben, Zahnarztpraxen werden Insolvenz anmelden müssen und das Gejammer wird dann groß sein, wenn Zahnschmerzen der Bevölkerung, einschließlich der Politiker, nicht mehr adäquat behandelt werden können und wir uns zukünftig alle zahnlos anlächeln.

"Wachen Sie bitte auf – und stellen uns unter den Rettungsschirm"

Unser Sicherstellungsauftrag ist in Gefahr! Ganz abgesehen von den vielen ganzheitlichen Aspekten, die von der Mundhöhle und dem Kauorgan ausgehen und die sich im Notfall – gerade bei Corona-Patienten multiplizieren. Als Mitglied der Leitlinienkommission „Parodontitis und Diabetes“ der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-Mund-Kieferheilkunde) in Kooperation mit der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) sind mir die unmittelbaren Zusammenhänge und Auswirkungen auf den gesamten Organismus sehr präsent.

Wachen Sie bitte auf und stellen uns ebenso unter den Rettungsschirm – nicht besser, nicht schlechter! Nur gleichberechtigt, entsprechend unserer systemrelevanten Aufgaben im Gesundheitswesen und behandeln uns nicht als Berufsgruppe zweiter Klasse! Wir werden unsere Patienten über den Skandal solange informieren und keine Ruhe geben, bis auch wir ernstgenommen und entsprechend geschützt werden: #wirerhalteneuremundgesundheit
#weloveourdentists
#ichvertrauemeinemzahnarzt
#weloveourstaff
#wecareforyourteeth
#wecareforyourmouthhealth
#Ilovemypatients
#weloveourpatients
#wecareforouremployees
#wirsorgenunsumunseremitarbeiter

In Erwartung Ihres schnellen Handelns, hochachtungsvoll und mit besten Grüßen, bleiben Sie gesund, Dr. Siegfried Marquardt, Tegernsee

Das neu identifizierte Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht die "Corona virus disease 2019" (Covid-19) und ist Auslöser der COVID-19-Pandemie.

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