Europäische Kommission

Zweiter angepasster Omikron-Impfstoff erhält Zulassung

LL
Gesellschaft
Nach der Empfehlung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) erteilt die Europäische Kommission nun die Zulassung für einen weiteren Booster-Impfstoff.

Die EU-Länder können einen weiteren Booster-Impfstoff nutzen: die Europäische Kommission hat die Zulassung für den angepassten COVID-Impfstoff „Co­mirnaty” von BioNTech/Pfizer erteilt. Das neue Vakzin soll noch besser gegen die Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5 schützen und ist als Auffrischimpfung für alle Menschen ab 12 Jahren mit Grundimmunisierung konzipiert.

Der bivalente Boosterimpfstoff enthält laut Hersteller 15 µg mRNA, die für das Spike-Protein des Wildtyps kodiert und im derzeitigen Impfstoff enthalten ist, sowie 15 µg mRNA, die für das Spike-Protein der Omikron-Subvarianten BA.4/BA.5 kodiert ist.

Die klinischen Studien zum Impfstoff sind zwar noch nicht abgeschlossen, die EMA und die US-Gesundheitsbehörde FDA rechnen jedoch nicht mit Komplikationen, heißt es, da sich auch der angepasste erste Impfstoff gegen die Sub­variante BA.1 in Studien als gut verträglich und sicher zeigte. Die Zulassung des Vakzins, dass neben BioNTech/Pfizer auch vom US-amerikanischen Hersteller Moderna entwickelt wurde, erfolgte am 2. September und wird bereits an Impfstellen angeboten. Der angepasste Comirnaty-Impfstoff soll dann kommende Woche verfügbar sein.

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