BZÄK erhebt Praxisdaten zu SARS-CoV-2

Meldemöglichkeit einer Infektion von Zahnarzt und Team

Bislang weisen vorliegende Daten auf geringe Infektionsrisiken mit SARS-CoV-2 bei zahnärztlichen Behandlungen hin. Um eine realistische Einschätzung zu erhalten, bietet die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) betroffenen Praxen eine Meldemöglichkeit.

Damit Infektionsfälle zuverlässig erfasst und valide in Relation mit denen der Gesamtbevölkerung gebracht werden können, hat die BZÄK ein Meldeverfahren für Zahnarztpraxen entwickelt. Adobe Stock_Talaj

Ziel ist es, eine möglichst reale Einschätzung zu gewinnen, wie stark Zahnärzte und ihre Teams auch im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung von der Sars-CoV-2 Infektion betroffen sind - und ob sich die Arbeitsschutzmaßnahmen und Hygieneregeln im zahnärztlichen Bereich als wirksam erwiesen haben.

Bislang deuten internationale Daten zwar nur auf ein geringes Risiko hin, sich im Rahmen von zahnärztlichen Behandlungen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu infizieren. Dennoch wurden in der Öffentlichkeit, aus dem Berufsstand selbst, aber auch von zahnärztlichen Mitarbeitern  entsprechende Befürchtungen und Ängste geäußert, die teilweise bereits zu der politischen Entscheidung führten, die zahnärztliche Versorgung nur noch in Notfällen zuzulassen. Auch deshalb will die BZÄK valide Daten erheben. Spezifische Daten aus den Gesundheitsämtern liegen nicht vor.

Für Zahnärzte und ihre Mitarbeiter, die von einer Sars-CoV-2 Infektion in der Zahnarztpraxis betroffen waren oder sind, hat die BZÄK eine Meldemöglichkeit geschaffen. Die Erfassung läuft über die jeweilige Landeszahnärztekammer. Hier geht es zu den Adressen aller Zahnärztekammern der Länder.

Das neu identifizierte Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht die "Corona virus disease 2019" (Covid-19) und ist Auslöser der COVID-19-Pandemie.

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Jörg Mühlau
Internationale Daten deuten auf geringes Risiko hin. In Deutschland fängt man Anfang Juli 2020 an Daten aus Zahnarztpraxen zur Corona-Infektion per Meldemöglichkeit zu sammeln und der KZBV -Vorsitzende Dr. W. Eßer behauptet am 1.7.20 es gäbe keinen einzigen
mehr anzeigen ...
Fall. Aufgrund welcher Recherche kommt er denn zu dieser Behauptung?

Vor 3 Wochen 5 Tagen
1594227992
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