MIH minimalinvasiv behandeln
Mit einer globalen Prävalenz von 15,3 Prozent gehört Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) längst zum Praxisalltag.1 Gerade sichtbare Opazitäten an Frontzähnen können für Kinder und ihre Eltern eine erhebliche Belastung darstellen.2,3
Was das MIH-Behandlungs-Konzept von DMG so besonders macht? Es ermöglicht eine weitestgehend substanzerhaltende und minimalinvasive Behandlungsstrategie, die gerade bei Kindern entscheidend ist.
So funktioniert’s:
Medizinisches Home-Bleaching: Flairesse Bleaching Gel CP fünf Prozent und CP zehn Prozent und individuelle 3D-gedruckte DentaMile Bleaching-Schiene
Infiltrationsbehandlung mit Icon Vestibular
Die 3D-gedruckte DentaMile Bleaching-Schiene minimiert durch eine präzise Reservoir-Randabdichtung ein Übertreten des Flairesse Bleaching Gels auf das
empfindliche Zahnfleisch. Somit kann die Gingiva vor schädlichen Einflüssen geschützt werden.
Das Flairesse Bleaching Gel enthält den oxidierenden Wirkstoff Carbamidperoxid (CP) in besonders niedriger Konzentration (CP fünf Prozent und CP zehn Prozent). Bei MIH stehen Opazitäten im Zusammenhang mit einem erhöhten Proteingehalt im betroffenen Schmelz, welche durch das Bleaching gezielt behandelt werden sollen.4,5 Ziel ist es, die sichtbaren Verfärbungen zu verringern, erhöhte Proteinanteile innerhalb der Läsion zu reduzieren und den Zahn dadurch optimal auf die anschließende Infiltration vorzubereiten.6–8
Nach der optimalen Vorbereitung der Läsion, startet die Infiltrations-Behandlung mit Icon Vestibular. Mit dem niedrigviskosen Harz können Sie gezielt in den hypomineralisierten Zahnschmelz eindringen und die poröse Struktur von innen heraus stabilisieren.
Das Ergebnis der Kombination aus Bleaching und Infiltration spricht für sich: 7–9 Proteinbedingte Verfärbungen innerhalb der hypomineralisierten Schmelz-Bereiche werden reduziert, sichtbare Schmelzopazitäten maskiert und die porösen Schmelzstrukturen minimalinvasiv stabilisiert.7,10 Ihre Patienten spüren es direkt: weniger sensible Zähne, eine verbesserte ästhetische Wahrnehmung ihrer Zähne, mehr Selbstbewusstsein und verbesserte Lebensqualität.3,11–13
Das Beste dabei? Sie können direkt starten.
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Quellen:
1 Ammar N et al. Clin Oral Investig. 2025; 29: 327.
2 Joshi T et al. Clin Oral Investig. 2022; 26: 1753–9.
3 Athayde G dos S et al. J Dent. 2022; 123.
4 Farah RA et al. J Dent. 2010; 38: 591–6.
5 Eric J et al. J Dent. 2025; 156.
6 Effenberger S et al. ZMK. 2024; 40: 502–8.
7 Greenwall L et al. J Esthet Restor Dent. 2025; 1–9.
8 Schoppmeier CM et al. J Dent. 2018; 79: 77–84.
9 Wittich FK et al. J Dent. 2024; 149.
10 Nogueira VKC et al. J Dent. 2021; 105.
11 Hasmun N et al. J Dent. 2020; 98.
12 Hasmun N et al. J Dent. 2018; 6.
13 Casaña-Ruiz MD et al. Children. 2026; 13: 131






