Arbeitsmarktzulassungen für ausländische Staatsangehörige gestiegen
Insgesamt verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit (BA) bei den Arbeitsmarktzulassungen einen Anstieg von 140 Prozent seit dem Jahr 2021.
Im vergangenen Jahr betrafen mehr als drei von vier Zulassungen eine angestrebte Beschäftigungsaufnahme im Rahmen der Fachkräfteeinwanderung. „Nicht ganz 24 Prozent der Arbeitsmarktzulassungen gingen an potenzielle Beschäftigte mit einem Fluchtkontext. Das sind in der Regel Asylbewerber und -bewerberinnen oder Geduldete“, heißt es in einer Mitteilung.
In diese Berufe zieht es Menschen aus Drittstaaten
Die größte Berufsgruppe stellen mit 78.000 die Arbeitsmarktzulassungen für Pflegekräfte. Gut 70.000 Zustimmungen entfallen auf Berufe in der Logistik, etwa in der Zustellung oder im Lager. Fast 45.000 sind im weiteren Sinne Köche und Köchinnen, gut 38.000 Servicekräfte in der Gastronomie.
So viele Anträge lehnte die BA 2025 ab
Keine Zustimmung der BA erhielten im vergangenen Jahr etwa 134.000 Anträge, unter anderem, weil die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitsbedingungen nicht erfüllt wurden. „Auch das erschöpfte Kontingent bei der sogenannten Westbalkanregelung führte dazu, dass eine große Zahl an Arbeitsmarktzulassungen nicht erteilt werden konnte“, so die BA.


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