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Mundgesundheit in der häuslichen Pflege 

Bundeszahnärztekammer gibt Tipps für pflegende Angehörige

nb
Politik
In der belastenden Situation der häuslichen Pflege wird die Mundhygiene oft aus dem Blick verloren, warnt die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) – und stellt umfangreiche Informationsmaterialien zur Verfügung, um pflegende Angehörige und Pflegepersonal besser zu unterstützen.

Nach Einschätzung der BZÄK gibt es in Deutschland bislang kaum systematische Strukturen zur Schulung pflegender Angehöriger in Fragen der Mundhygiene. Auch der regelmäßige Kontakt zu einer zahnärztlichen Betreuung fehlt in vielen Fällen. „Es gibt bislang so gut wie keine Infrastruktur, wie pflegende Angehörige für die Mundhygiene geschult werden, und auch der Kontakt zu einer regelmäßigen zahnärztlichen Betreuung existiert oft nicht“, erklärt Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer. Mit einem umfangreichen Informationsangebot wolle man Angehörige daher gezielt unterstützen und zur Inanspruchnahme zahnärztlicher Beratung ermutigen.

So umfasst das „Handbuch der Mundhygiene“ zahlreiche Informationen und Tipps zur Zahn-, Mund- und Zahnersatzpflege für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf. Zusammen mit dem Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat die BZÄK außerdem zwölf Video-Tutorials erstellt, die anschaulich und gut erklärt Tipps für die Mundhygiene in der Pflege geben.

„Mit unseren Informationen wollen wir Angehörige unterstützen“, betont Ermler abschließend. „Sie sollten sich auch unbedingt in ihrer Zahnarztpraxis melden, um sich beraten zu lassen und sich gegebenenfalls über eine aufsuchende zahnmedizinische Betreuung zu informieren.“

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