gematik legt Leitfaden zur TI-Umstellung vor
Das kryptographische Verfahren ECC löst den bisherigen Standard RSA für die Telematikinfrastruktur (TI) ab. Das betrifft der gematik zufolge insbesondere Primärsysteme, Konnektoren und KIM-Clientmodule, die für einen reibungslosen TI-Betrieb ab sofort ECC-fähig sein müssen.
Aktuell sind knapp 93 Prozent der Primärsysteme und 90 Prozent der KIM-Clientmodule laut Selbstauskunft auf ECC umgestellt, teilt die gematik mit. Die Anzahl der sogenannten RSA-only-Konnektoren, also Konnektoren mit ausschließlich RSA-Zertifikaten, liegt nach ihrer Kenntnis bei 1.449 und ist damit deutlich gesunken.
Zum Vergleich: Mitte November gab es demnach noch knapp 10.000 RSA-only-Konnektoren. Dennoch könne es bei den RSA-only-Konnektoren, die noch aktiv im Einsatz sind, zu Problemen bei der Verbindung zur TI kommen. Auch bei Einrichtungen, die noch Software bzw. KIM-Clientmodule mit ausschließlich RSA-Verschlüsselung nutzen, könnten Beeinträchtigungen, beispielsweise bei den Signaturprozessen, auftreten.





