Mehr als die Hälfte der Deutschen gilt als übergewichtig
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig ein. Die Erstergebnisse des Mikrozensus 2025 zeigen, dass das im vergangenen Jahr auf knapp zwei Drittel der über 18-jährigen Männer (62,6 Prozent) in Deutschland zutraf. Bei den Frauen lag der Anteil bei 43,8 Prozent.
In die Kategorie adipös (BMI über 30) fielen nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr 17,9 Prozent der Bevölkerung. Bei den Männern war demnach ein Fünftel (19,9 Prozent) adipös, bei den Frauen waren es 15,8 Prozent.
Das ist der „Durchschnittsmensch in Deutschland“
Wie aus dem Mikrozensus hervorgeht, ist der „Durchschnittsmensch in Deutschland“ 1,73 Meter groß und wiegt 78,3 Kilo. „Danach hat sich die durchschnittliche Körpergröße von Erwachsenen in den vergangenen Jahren kaum verändert: Im Jahr 2021 hatte sie ebenfalls 1,73 Meter betragen, im Jahr 2017 einen Zentimeter weniger“, gab die Bundesbehörde bekannt. Das Durchschnittsgewicht ist laut Mikrozensus dagegen leicht angestiegen: 2021 lag es bei 77,7 Kilo, im Jahr 2017 waren es 77 Kilo.
Menschen mittleren Alters bringen am meisten auf die Waage
In Deutschland sind aktuell die 18- bis 24-Jährigen mit im Schnitt 1,75 Metern am größten. Die über 75-Jährigen sind mit 1,68 Meter am kleinsten.
Auch das zeigen die Befragungsergebnisse: Das durchschnittliche Körpergewicht steigt bis ins mittlere Alter an und geht dann wieder zurück. Das höchste Durchschnittsgewicht weisen die 50- bis 59-Jährigen mit 81,3 Kilogramm auf, am leichtesten sind die 18- bis 24-Jährigen mit 72,5 Kilo.
Im Rahmen des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik, wird rund ein Prozent der Bevölkerung zu ihren Lebensbedingungen befragt. Im Abstand von vier Jahren werden Fragen zur Gesundheit gestellt, die Beantwortung ist freiwillig. Dieses Mal haben 51 Prozent der Befragten Angaben zu Größe und Gewicht gemacht.


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