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Mehr Studienplätze für die hausärztliche Versorgung auf dem Land

NRW erhöht die Landarztquote

NRW bietet mit bundesweit die meisten Studienplätze in der Humanmedizin an. Ein Teil der 2.750 Plätze ist für Bewerberinnen und Bewerber reserviert, die bereit sind, nach ihrer Weiterbildung zehn Jahre lang in einer unterversorgten Region hausärztlich tätig zu werden. EdNurg-stock.adobe.com
ck
Politik
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NRW war das erste das erste Bundesland, das 2019 eine Landarztquote für Medizinstudierende eingeführt hat. Ab 2027 werden dort 12 Studienplätze mehr für künftige Landärzte bereitgestellt.

„Damit die Medizinerinnen und Mediziner auch dort arbeiten, wo sie am dringendsten gebraucht werden, haben wir die Landarztquote erhöht“, berichtet Wissenschaftsministerin Ina Brandes (CDU). „Das erleichtert all jenen den Einstieg ins Studium, die dafür brennen, als Hausarzt die medizinische Versorgung auch in ländlichen Regionen zu sichern.“

Über 1.100 künftige Hausärztinnen und Hausärzte sind in der Landarztquote

Wie Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) betont, war NRW 2019 das erste Bundesland, das eine Landarztquote für Medizinstudierende eingeführt hat. „Das Modell ist bei uns fest etabliert und hat sich bewährt“, betont Laumann: „Mehr als 1.100 künftige Hausärztinnen und Hausärzte sind aktuell in der Landarztquote verpflichtet, die ersten haben bereits ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und befinden sich in ihrer Weiterbildung zum Facharzt beziehungsweise zur Fachärztin.“

Die Quote steigt von 7,8 auf 8,8 Prozent

Demzufoge steigt der Anteil der Studienplätze an den staatlichen Universitäten, die für die Landarztquote zur Verfügung stehen, mit der Anpassung von 7,8 auf 8,8 Prozent. Im kommenden Studienjahr werden dem Land zufolge insgesamt 227 Studienplätze an geeignete Bewerberinnen und Bewerber vergeben – 25 mehr als bislang. Seit Einführung der Quote im Wintersemester 2019/20 habe sich die Zahl dieser Studienplätze somit um rund 32 Prozent erhöht.

Die Bewerbung und Auswahl erfolgt über das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz. Berücksichtigt werden im Auswahlverfahren neben der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung und dem Ergebnis des „Tests für Medizinische Studiengänge“ (TMS) einschlägige berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen sowie Ergebnisse eines Auswahlgesprächs, bei dem insbesondere soziale und empathische Kompetenzen im Vordergrund stehen,.

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