Sachsen hat alle 40 Landarzt-Studienplätze vergeben
Zum Wintersemester 2026/2027 erhalten 29 Frauen und 11 Männer damit die Möglichkeit, ein Medizinstudium aufzunehmen – unabhängig vom Numerus Clausus. „Hinter jedem dieser Studienplätze steckt die Chance, dass Menschen auch künftig wohnortnah ärztlich versorgt werden. Mit dem Abschluss des Auswahlverfahrens haben wir engagierte Nachwuchsmediziner ausgewählt, die nun ihren Weg in die Landarztpraxis starten“, so Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion.
Interesse an der Landarztquote bleibt hoch
Insgesamt bewarben sich 100 Interessenten, darunter 66 Frauen und 34 Männer, auf die 40 Studienplätze. Das Auswahlverfahren umfasste eine schriftliche Bewerbung sowie persönliche Auswahlgespräche, die Anfang Juni stattfanden.
Die ausgewählten Bewerber verpflichten sich, nach Studium und Facharztausbildung mindestens zehn Jahre als Hausarzt in Regionen tätig zu sein, in denen ein besonderer Bedarf festgestellt wurde. Studienorte sind Leipzig, Dresden und Chemnitz.
Hintergrund: Seit dem Wintersemester 2022/2023 ermöglicht die sächsische Landarztquote den Zugang zum Medizinstudium außerhalb des Numerus Clausus. 6,5 Prozent der Medizinstudienplätze werden über die Landarztquote vergeben. Im Jahr 2026 entspricht das 40 Studienplätzen.
Für die Studienplätze der Landzahnärzte laufen aktuell noch die Auswahlverfahren.







