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Neue Broschüre der Bundeszahnärztekammer

Tipps zum Umgang mit Gewalt

mg
Praxis
Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat eine Broschüre für Praxen entwickelt, die Tipps zum Umgang mit Gewaltereignissen gibt: von Deeskalationsstrategien und Körperinterventionen bis hin zu räumlichen Maßnahmen.

Auf 19 Seiten gibt die neue Broschüre der Bundeszahnärztekammer Tipps, wie Vorfälle dokumentiert werden sollten, welche juristischen Möglichkeiten Praxen haben und wie der Umgang mit traumatisierten Personen idealerweise aussehen sollte.

Außerdem enthält sie Links zu weitergehenden Informationen der Berufsgenossenschaft sowie zum sogenannten Aachener Modell. Das 2008 von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen entwickelte Papier mit dem Titel „Reduzierung von Bedrohungen und Übergriffen an Arbeitsplätzen mit Publikumsverkehr“ beschreibt neben präventiven Maßnahmen ebenfalls Hinweise zur Nachsorge nach Gewaltereignissen und zur Dokumentation und Meldung von Ereignissen, die sich zum Teil auf Zahnarztpraxen übertragen lassen.

Der Vorteil des Modells liegt demzufolge in seinen Eskalationsstufen, die angemessene und verhältnismäßige Maßnahmen erlauben. Beispiele für solche den Gefahrenstufen zugeordneten Maßnahmen stehen in der 118-seitigen Broschüre PIN 37 der Unfallkasse NRW.

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