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Bundeszahnärztekammer begrüßt Regierungspläne

Mehr Zeit für Patienten, weniger Bürokratie

Entscheidend sei, so die BZÄK, dass sich der Wille zum Bürokratieabbau durch alle Ebenen des Gesundheitswesens ziehe. Nittaya - stock.adobe.com
LL
Praxis
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Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) begrüßt die von der Bundesregierung vorgestellten Pläne zum Bürokratieabbau und die Initiative von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), gemeinsam mit den maßgeblichen Akteuren des Gesundheitswesens konkrete Schritte zum Bürokratieabbau auf den Weg zu bringen.

Der Abbau unnötiger Dokumentations- und Verwaltungsaufgaben sei überfällig, so die BZÄK. Zurzeit sind Zahnarztpraxen durch bürokratische Vorgaben wie Melde- und Dokumentationspflichten unverhältnismäßig stark belastet. Jede Stunde, die nicht für Bürokratie aufgewendet werden muss, würde unmittelbar der Versorgung der Patientinnen und Patienten zugutekommen.

„Der angekündigte Bürokratieabbau im Gesundheitswesen scheint nun wirklich Fahrt aufzunehmen. Zahnarztpraxen und ihre Teams brauchen Entlastung von Vorgaben, die über die Jahre angewachsen sind und keinen nachweisbaren Nutzen für die Patientensicherheit oder Behandlungsqualität haben. Die aber wertvolle Zeit binden, die im Behandlungszimmer viel sinnvoller eingesetzt wäre. Ein Ausrangieren unnützer Vorgaben ist nötig“, erklärt BZÄK-Vizepräsident Dr. Ralf Hausweiler.

„Das Limit ist erreicht!“

Entscheidend sei, dass sich der Wille zum Bürokratieabbau durch alle Ebenen des Gesundheitswesens ziehe. Auch nachrangige Behörden dürften keine zusätzlichen Anforderungen schaffen, die den Entlastungszielen des Gesetzgebers entgegenstehen. Die angekündigten Maßnahmen sollten zügig und spürbar in die Praxis kommen.

„Die Bundesregierung und das Bundesgesundheitsministerium gehen die richtigen Schritte und beziehen die Expertise der Selbstverwaltung erfreulicherweise intensiv ein. Wir werden weiterhin alles daran setzen, besonders überflüssige, zeit- und kostenintensive Vorschriften wie die externe Validierung von Thermodesinfektoren und Autoklaven in Zahnarztpraxen abzuschaffen“, ergänzt Dr. Doris Seiz, Vizepräsidentin der BZÄK. „Überflüssige Vorgaben müssen gestrichen werden und gleichzeitig dürfen keine neuen Bürokratielasten entstehen. Das Limit ist erreicht!“

Mehr als 24 Stunden pro Woche für Bürokratie

Sechs Stunden Bürokratiearbeit pro Woche fallen im Durchschnitt für jeden Praxisinhabenden an. Mit weiteren 2,5 Stunden je Mitarbeitenden summiert sich der Bürokratieaufwand in einer durchschnittlichen Zahnarztpraxis auf mehr als 24 Stunden pro Woche. Das zeigte die aktuelle Befragung vertragszahnärztlicher Praxen.

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